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„Hier wurden Menschen froh gemacht“

Würzburg, 13.07.2021. Mit einem Gottesdienst hat das Team des ElisabethenHeims Abschied von der Einrichtung genommen.

Einen Monat vor dem Auszug haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ElisabethenHeims Abschied von ihrer Einrichtung genommen. Im August wird die Caritas-Einrichtungen gGmbH den Pflegebetrieb in dem traditionsreichen Haus in der Würzburger Innenstadt einstellen. Angesichts des nicht mehr zeitgemäßen Zustands des historischen Gebäudes in der Bohnesmühlgasse war das Verlassen des Standorts bereits seit Jahren vorbereitet worden.

Erinnerung an die heilige Elisabeth

Trotz der langen Vorbereitungszeit fiel die Abschiedsfeier besonders für das Team des Elisabethenheims sehr emotional aus. In einem Gottesdienst in der Kapelle brachten Einrichtungsleiterin Barbara Bender und ihr Team den Dank für glückliche Jahre und die Hoffnung auf eine gute Zukunft zum Ausdruck. In einer sehr persönlichen Einführung ging Bender besonders auf die Namensgeberin des Hauses, die heilige Elisabeth von Thüringen, ein. Dabei erinnerte sie besonders an das Zitat „wir müssen die Menschen froh machen“, das von der Heiligen überliefert ist. Nicht nur aus ihrer eigenen Erfahrung als Einrichtungsleiterin in den zurückliegenden Jahren, sondern auch zahlreiche Geschichten und Zeitdokumente aus den vergangenen Jahren und Jahrzehnten würden zeigen, dass dieser Satz im Elisabethenheim stets gegolten habe. „Hier wurden die Menschen froh gemacht.“ Ausdrücklich dankte Bender ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass sie ihren Dienst so im Sinne der heiligen Elisabeth ausgeübt hätten. „Möge dieses Motto in Zukunft auch an Ihrer neuen Wirkungsstätte, im Bischof-Scheele-Haus, gelten.“

Damit warf Bender bereits den Blick voraus auf die Zeit ab dem Sommer. Nach dem Abschied aus dem Elisabethenheim werden im August fast alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das gesamte Team in das neueste Haus der Caritas-Einrichtungen wechseln. In der Berner Straße auf dem Würzburger Heuchelhof befindet sich derzeit mit dem Bischof-Scheele-Haus eine der modernsten Pflegeeinrichtungen Unterfrankens in der finalen Phase der Vorbereitungen.

In seiner Predigt zum Abschiedsgottesdienst ging Domkapitular Clemens Bieber näher auf die Person der heiligen Elisabeth ein. Das caritative Handeln der Adeligen hätte ihre Zeitgenossen im 13. Jahrhundert misstrauisch gemacht. Nicht wenige hätten sie für verrückt erklärt. „Beim Rosenwunder der heiligen Elisabeth zeigt sich, dass ihr Wirken tatsächlich verrückt war: Sie hat die Maßstäbe der Welt ihrer Zeit verrückt!“

Auch für die Caritas der Kirche sei es unerlässlich, sich in ihrem Handeln nicht nur an allgemein üblichen Maßstäben zu orientieren. Das zeige sich zum Beispiel im Bereich der Pflege, wo heute oftmals Gewinnziele bestimmender seien als die Sorge um den Menschen, so Bieber. „Nur dort, wo ich mich dem Menschen zuwende und ein Gefühl für ihn habe, kann ich wirklich helfen.“ Besonders dankbar, sei der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbands daher, dass die Mitarbeitenden mit ihrem Umzug ins Bischof-Scheele-Haus deutlich machten, dass sie auch weiterhin für die Menschen da sein wollen. „Nehmen Sie das Vertrauen mit, dass es immer gut ist, in Gottes Namen verrückte Sachen zu machen.“

Dank an alle, die im Elisabethenheim gewirkt haben

In seinem Grußwort betonte der Geschäftsführer der Caritas-Einrichtungen gGmbH, Georg Sperrle, die Bedeutung des Gottesdienstes zum Abschied aus dem Elisabethenheim. „Es geht uns immer darum, aus unserer Mitte, dem Evangelium, heraus Gutes zu tun und Liebe zu geben.“ Ausdrücklich dankte er den Maria-Stern-Schwestern Jolanda Scheubner und Ludwina Poth, die Mitarbeitern und Bewohnern des Elisabethenheims wichtige Stützen seien. „Auch für Sie geht nun eine Ära zu Ende. Für Ihren Einsatz danke ich Ihnen von Herzen!“

Ebenfalls sprach Sperrle denjenigen seinen Dank aus, die den Betrieb der Pflegeeinrichtung in den zurückliegenden Jahren und die bislang reibungslose Vorbereitung des Umzugs ermöglicht hatten. Ausdrücklich wandte er sich dabei an den Geschäftsführer des ElisabethenHeim e.V., Simon Kuttenkeuler, der maßgeblich dazu beigetragen habe, für Bewohner und Team gute Perspektiven zu schaffen. Schließlich dankte Sperrle zum Abschluss des Gottesdienstes Barbara Bender noch einmal ausdrücklich für ihr großes persönliches Engagement. Er erinnerte daran, dass sie sich ursprünglich bereit erklärt hatte, die Leitung des Hauses für eine Übergangszeit zu übernehmen. Nun habe sie ohne viel Aufhebens zwei Jahre lang diesen Dienst übernommen. „Sie tragen die caritas im Herzen!“

Kilian Martin | CEG

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