Heimbeiratsvorsitzende Elfriede Ruttor (links) überreicht Barbara Bender (rechts) ein Abschiedsgeschenk.
Am 14. April wurde in unserer Senioreneinrichtung St. Hedwig in Veitshöchheim die langjährige Einrichtungsleitung Barbara Bender im Rahmen einer feierlichen und bewegenden Veranstaltung in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gemeinde, Kirche und Caritas, sowie Mitarbeitende, Kolleg:innen und Bewohnende nahmen an der offiziellen Feier in der Einrichtung teil.

v.l.n.r.: Veitshöchheims Altbürgermeister Kinzkofer, Veitshöchheims Zweiter Bürgermeister Knorz, Einrichtungsleitung St. Hedwig Bender, Vorsitzende Heimbeirat Ruttor, Veitshöchheims Dritter Bürgermeister Mucha, Veitshöchheims amtierender Bürgermeister Götz, Geschäftsführer Caritas-Einrichtungen Georg Sperrle
Bereits in der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Träger Caritas-Einrichtungen gGmbH (CEG), Georg Sperrle, wurde die enge Verbindung zwischen Träger, Einrichtung und Gemeinde deutlich. „Es braucht Menschen, die Nächstenliebe erlebbar machen“, betonte Sperrle und würdigte das langjährige Wirken der Einrichtungsleitung, die seit 2014 in Veitshöchheim und seit 1981 im Dienst der Caritas tätig war. Die große Zahl der Gäste spiegelte ebenso die Verankerung der Einrichtung in der Gemeinde wider. Unter den anwesenden befanden sich auch Veitshöchheims Bürgermeister Götz, Zweiter Bürgermeister Knorz, Dritter Bürgermeister Mucha sowie der Altbürgermeister der Gemeinde Kinzkofer.

Sperrle bei seiner Rede im Gottesdienst
Bewegende Grußworte aus verschiedenen Perspektiven
In den anschließenden Grußworten wurde Benders Engagement gewürdigt. Domkapitular Clemens Bieber (Vorsitzender des Caritas-Verbands Würzburg) hob hervor, dass Benders Handeln von einer tiefen persönlichen Überzeugung geprägt war: Dem Anspruch, Pflege als menschliche Aufgabe zu verstehen. In einer Zeit, in der Pflege zunehmend auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet wird, habe sie die Bedeutung von Gemeinschaft und Solidarität gestärkt, so Bieber. Als Bender später selbst erläutere „Was mich all die Jahre in der Pflege gehalten hat, sind die Menschen mit ihren Lebensgeschichten und die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden.“, wurde diese Überzeugung noch deutlicher.

Domkapitular Bieber zelebriert den Gottesdienst in der Hauskapelle.
Auch Sperrle würdigte die Einrichtungsleitung als Führungspersönlichkeit mit klarer Haltung, hoher fachlicher Kompetenz und großem sozialen Engagement. Besonders hervorgehoben wurde unter anderem der erfolgreiche Neubau der Service-Wohnen-Anlage gemeinsam mit der Gemeinde Veitshöchheim, welcher durch Bender innerhalb kürzester Zeit vollständig belegt werden konnte.
Veitshöchheims Bürgermeister Götz verabschiedete sich mit Wehmut. Er betonte, dass es der Einrichtungsleitung gelungen sei, aus dem Pflegeheim ein echtes Zuhause zu machen, welches er „mitten unter uns“ wahrnehme. Trotz herausfordernder Jahre, insbesondere während der Corona-Pandemie und in den gegenwärtigen Zeiten des Fachkräftemangel in der Branche habe Sie die Verbindung zur Gemeinde aktiv gepflegt. Ihre Hands-on-Mentalität, sinnbildlich verkörpert durch den Satz „Ja, das machen wir!“ habe die Zusammenarbeit maßgeblich geprägt.

Bürgermeister Götz bedankt sich bei Bender für die gute Zusammenarbeit.
Der Heimbeirat des Hauses St. Hedwig, vertreten durch die Bewohnerin Ruthor, fand sehr persönliche Worte des Dankes. Die Bewohnenden hätten sich stets gut aufgehoben gefühlt. Ruthor führte aus, die Einrichtungsleitung wurde wie eine „erfahrene, zuverlässige und mutige Kapitänin, die das Haus sicher durch ruhige wie auch stürmische Zeiten führte“, wahrgenommen. Das alles geschah mit Geduld und zugleich der nötigen Durchsetzungskraft.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde ihr für ihr langjähriges Wirken bei der Caritas und den Caritas-Einrichtungen die Ehrennadel in Gold durch Geschäftsführer Sperrle und Domkapitular Bieber überreicht.

Bender bekommt die Goldene Ehrennadel der Caritas als Auszeichnung angesteckt.
Sichtlich bewegt bedankte sich schließlich auch die Bender selbst bei allen Anwesenden. Der Abschied falle ihr schwer: „Ich werde die Arbeit mit den Menschen vermissen. Ich werde Sie alle vermissen.“

Bender verabschiedet sich aus ihrer Führungsposition.
Beim anschließenden Beisammensein konnte die Veranstaltung in einer persönlichen Atmosphäre ausklingen.


Beisammensein mit Sekt nach dem Gottesdienst.
Liebe Barbara Bender, von Herzen Danke für Ihr Wirken in den vergangenen Jahren wünscht Ihnen das Team der Caritas-Einrichtungen.
Text und Bilder: Franziska Sommer I CEG