(v.l.n.r.): Mechthild Hattemer (Regensburg), Christa Rimpf (Bamberg), Georg Sperrle (Würzburg), Norbert Bittner (Eichstätt), Brigitta Hofmann (Augsburg), Petra Fischer (Augsburg), Doris Schneider (München), Christian Kestler (Würzburg)
Im Caritas Bündnis Pflege Bayern haben sich verantwortliche Führungskräfte aus dem Bereich der stationären, teilstationären und ambulanten Pflege aus allen Diözesan-Caritasverbänden bzw. deren Betriebsträgergesellschaften in Bayern zusammengeschlossen. Seit 2023 findet ein regelmäßiger Austausch zu aktuellen Themen und Fragestellungen statt. Die verantwortlichen Führungskräfte bündeln Wissen, Erfahrung, Problemanzeigen und vieles mehr aus der praktischen Arbeit in der Altenhilfe. Gemeinsam verantwortet das Bündnis rund 12.000 Pflegeplätze. 11.500 Mitarbeitende sind für das Bündnis tätig. Im Diözesancaritasverband Würzburg fand nun das jährliche Präsenztreffen statt.
Die Gründe für diesen regelmäßigen Austausch und damit Vernetzung sind ganz einfach – aber sehr herausfordernd – die aktuellen Rahmenbedingungen in diesem größten Arbeitsfeld der Caritas in Bayern: Personalmangel und Wirtschaftlichkeit. Der Austausch an Wissen und Erfahrung wird von den Beteiligten besonders wertvoll erlebt. Darüber hinaus ist es wesentlich, die Weichen für gute Rahmenbedingungen in der Pflege in Deutschland richtig zu stellen. Gemeinsam mit den verbandlichen Strukturen auf Diözesan- und Landesebene entstehen wertvolle Impulse für die Politik, wie gute Pflege auch in Zukunft sichergestellt werden kann.
Auch das Treffen in Würzburg hat wieder gezeigt: Der Austausch lohnt sich und wird fortgesetzt werden.
Text: Georg Sperrle
Bild: Franziska Sommer